IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

IT-Security Beratung für KMU

Das Thema IT-Sicherheit ist ein Dauerbrenner in der Wirtschaft. Wie reagiert man als KMU auf die heutigen Bedrohungen richtig? Welche Maßnahmen müssen auch auf Basis der technischen Entwicklung Stichwort "Mobilität der Daten" ergriffen werden? Welche gesetzlichen Anforderungen sind zu erfüllen? Welches Know-how muss im eigenen Unternehmen aufgebaut und gepflegt werden? Wie sieht das passende Sicherheitskonzept für das eigene Unternehmen aus?

Diese und weitere Fragen treiben heute Unternehmen auf der Suche nach einem entsprechenden individuellen Sicherheitskonzept mit den richtigen Rahmenbedingungen und dem richtigen Budget um. Um Antworten auf diese Fragen zu geben und die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Aufgabe zu unterstützen, bietet die IHK Bonn/Rhein-Sieg für Ihre Mitgliedsunternehmen in Zusammenarbeit mit regionalen IT-Sicherheitsexperten eine kostenlose, monatliche, wettbewerbsneutrale und individuelle IT-Sicherheitsberatung an. 

Rahmenbedingungen der Beratung

Bei der IT-Security Beratung haben Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, sich nach einer verbindlichen Voranmeldung im Kammergebäude durch IT-Sicherheitsexperten 45 min. kostenfrei zu individuellen Fragestellungen beraten zu lassen.

Die Beratungsnachmittage dauern jeweils von 13.00 - 17.00 Uhr, so das an einem Nachmittag pro Monat bis zu 4 Unternehmen eine Beratung in Anspruch nehmen können. Die Koordination der Termine wird durch Frau  Beatrice Frosch vorgenommen und Anmeldungen nach Ihrem Eingang behandelt. Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Kontaktdaten an. Zur besseren Vorbereitung der Experten, bitten um eine kurze Aufführung des Beratungsthemas bzw. der Fragestellungen im Kommentarfeld der Anmeldung.


Was tun die IHKn?
IT-Sicherheitsgesetz - Stellungnahmen der Wirtschaft

Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, enthält der aktuelle Gesetzentwurf Anforderungen an die IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen, also der Einrichtungen, die für das Gemeinwesen von zentraler Bedeutung sind, wie etwa die Energieversorgung. Die Betreiber Kritischer Infrastrukturen sollen künftig einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten und erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden.

Der Gesetzesentwurf der zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme und auf den Schutz kritischer Infrastrukturen abzielt, bewertet der DIHK als richtig. Der Gesetzentwurf weist jedoch nach seiner Einschätzung noch Schwachstellen aus Sicht der Wirtschaft auf.
 
Die Anmerkungen, zum Beispiel zur anonymisierten Meldung, zum praxisnahmen Erfüllungsaufwand sowie die Empfehlung einer länderübergreifenden Regelung finden sich in den Stellungnahmen des DIHK.