IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Jugend in Arbeit plus

Graffiti Jugend in Arbeit

Mit 'Jugend in Arbeit (JA)' plus ins Berufsleben

Das Programm "Jugend in Arbeit" plus des Landes NRW unterstützt seit über zehn Jahren erfolgreich junge Menschen, die sich mit dem Jobeinstieg besonders schwer tun, auf ihrem Weg ins Berufsleben. Die Programmkoordinatorin der Industrie-und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Christiane Gröhnke, konnte bisher über 700 jungen Menschen mit meist mehreren Vermittlungshemmnissen zu einem Arbeitsverhältnis in einem Unternehmen in der Region verhelfen. Fast drei Viertel der Jugendlichen verblieben auch nach dem Förderzeitraum in den Betrieben. Mehr als 100 Jugendlichen hat die IHK Bonn/Rhein-Sieg über das Programm zu einem Ausbildungsvertrag verholfen.
Seit 2008 ist "Jugend in Arbeit" plus mit der Unterstützung der EU in eine neue Förderphase gestartet. In Kooperation mit den zuweisenden Arbeitsagenturen und Jobcentern und verschiedenen sozialen Trägern sollen auch unter neuen Bedingungen möglichst viele Jugendliche unter 25 Jahren die Chance auf eine reelle Beschäftigungsperspektive erhalten. Gefördert wird das Programm aus Landes- und ESF-Mitteln sowie mit Eingliederungszuschüssen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg nimmt in diesem Prozess eine Mittlerrolle zwischen den zuweisenden Stellen und den Betrieben ein, die den Jugendlichen einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Als Service für interessierte Unternehmen übernimmt die IHK-Koordinatorin in diesem Rahmen die passgenaue Vermittlung von geeigneten Jugendlichen, unterstützt bei der Antragstellung und koordiniert darüber hinaus die sozialpädagogische Begleitung der Jugendlichen während des Arbeitsverhältnisses. Die traditionsreiche Genußmanufaktur Fassbender aus Siegburg beispielsweise hat so über "Jugend in Arbeit" plus einen neuen Mitarbeiter als Beikoch eingestellt. Die Firma Seopt, eine Full-Service-Agentur für Suchmaschinenoptimierung in Sankt Augustin, hat sogar mehrere engagierte kaufmännische Mitarbeiter gewinnen können. Dies sind allerdings nur zwei Beispiele von über 600 Unternehmen, die sich bereits am Programm JA plus beteiligt haben oder ihr Interesse daran signalisieren. Wenn auch Sie sich für das Programm interessieren und einem Teilnehmer des Programms einen Arbeitsplatz bieten wollen, steht Ihnen die Koordinatorin der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Christiane Gröhnke, gerne beratend zur Seite.

Weiterführende Links:

Best Practice Beispiel

Wege in Arbeit finden/JA plus