IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Informationen zu De-Mail

DeMailDie vom Bundesministerium auf den Weg gebrachte De-Mail-Technologie (http://www.cio.bund.de/DE/Innovative-Vorhaben/De-Mail/de_mail_node.html) ist ein in sich geschlossenes und nur von registrierten Benutzern verwendbares elektronisches Kommunikationsnetz. De-Mail wurde 2009/2010 in der T-City Friedrichshafen pilotiert. Die teilnehmenden Behörden, Bürger, Institutionen und Unternehmen konnten sich im praktischen Umgang mit De-Mail davon überzeugen, dass diese tatsächlich "so einfach wie E-Mail, so sicher wie Papierpost" zu handhaben ist.

Nachdem 2011 das De-Mail-Gesetz in Kraft getreten ist, wurde 2012 die ersten De-Mail-Provider akkreditiert:

Wer bei diesen De-Mail-Providern registriert ist, kann De-Mail heute bereits nutzen. Weitere Akkreditierungen sind zu erwarten.

  • Die Deutsche Post (http://www.deutschepost.de/de.html) bietet seit 2011 einen E-Postbrief an, der jedoch nicht am De-Mail-Gesetz ausgerichtet ist - was eine Akkreditierung als De-Mail-Provider durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ausschließt. Dass die Post zu einem späteren Zeitpunkt mit einem am De-Mail-Gesetz ausgerichteten Produkt doch noch De-Mail-Provider wird, ist möglich wird aber durch das Unternehmen zur Zeit ausgeschlossen, da mit dem 11.04.2013 die Weiterverfolgng der De-Mail Zertifizierung aufgegeben wurde. (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung) 

Drei wesentliche Vorteile machen De-Mail für jede Person oder Institution mit regelmäßigen Postversand interessant:

  • Als De-Mail-Nutzer wird nur registriert, wer die persönliche bzw. institutionelle Existenz und Vertretungsvollmacht durch amtliche Dokumente (z. B. Personalausweis, Handelsregisterauszug) nachweisen kann. Die Unmöglichkeit des Mitlesens, Kopierens, Veränderns oder Löschens sowie protokollierbare Zusende- und Empfangszeitpunkte machen De-Mail für sicherheitsbewusste Menschen unverzichtbar - beruflich wie privat.
  • Beim Einsatz von De-Mail entfallen papierposttypische Arbeitsgänge wie Dokumente drucken, kuvertieren, frankieren, Post aufgeben, zustellen, öffnen und einscannen - dauerhaft. Die De-Mail-Kommunikation zwischen Absender und Empfänger erfolgt durchgängig medienbruchfrei. Gespart wird also nicht nur beim Porto, sondern vor allem durch die Straffung von Arbeitsabläufen.
  • De-Mail erfordert keine neue Hard- und Software, sondern nur einen Internetanschluss. Optional lässt sich De-Mail in vorhandene E-Mail-Clients (z. B. Microsoft Outlook, Lotus Notes) einbinden. Bei Bedarf ist eine Integration in die gesamte Arbeitsablauforganisation möglich, wodurch De-Mail dann in bewährten Fachverfahren anstelle der Briefpost zur Anwendung kommen kann.

Der DIHK (http://www.dihk-verlag.de) hat eine Broschüre mit dem Titel "Einsatz von De-Mail in Unternehmen" herausgegeben. Einige gedruckte Exemplare sind auch in der IHK Bonn/Rhein-Sieg erhältlich.

Ansprechpartner


Tel.: 0228 2284-138

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