IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Comma Soft AG

BARC Best Practice Award: Audi beim Variantenmanagement unterstützt

Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer BARC, Dr. Dieter W. Joenssen, Data Scientist der Audi AG, Sebastian Herbst, Prozess- und Systemintegrator der Audi AG (v.l.n.r.). Fotovermerk: BARC – a CXP Group Company.

Der Premium-Automobilhersteller Audi hat gemeinsam mit dem Bonner IT-Consulting- und Software-Haus Comma Soft eine Software-gestützte Lösung für das Variantenmanagement entwickelt: Die Analytics-Lösung VERA (Varianten-Einbau-Raten-Analyse) ermöglicht es, selten oder gar nicht nachgefragte Bauteile zu identifizieren und die Wertbeiträge der einzelnen Fahrzeugvarianten zu optimieren. Nicht zuletzt der große finanzielle Mehrwert von VERA hat jetzt auch die Jury des renommierten BARC Best Practice Awards für Business Intelligence und Analytics 2016 überzeugt. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien wählten VERA beim jährlichen BARC Congress für Business Intelligence und Datenmanagement in der Kategorie Konzernlösung auf den ersten Rang. Mitbewerber waren unter anderem die Deutsche Bahn und die Deutsche Post DHL Group.

"Kunden möchten ihre Fahrzeuge immer individueller konfigurieren", sagt Benjamin Schulte, Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Comma Soft AG. Der hohe Individualisierungsgrad heutiger Automodelle habe bei den Anbietern zu einem rasanten Wachstum der Variantenvielfalt von Bauteilen geführt. "Wer es schafft, die Produktkomplexität einzuschränken, senkt die Prozesskosten spürbar." VERA wurde auf Basis der Data-Analytics und Data-Science-Lösung INFONEA entwickelt. Die Software der Bonner Comma Soft AG verfolgt einen umfassenden Self-Service-Ansatz, verbunden mit einer hohen Usability und vielseitigen Visual-Analytics-Features. Das ermöglicht einem breiten Nutzerkreis die schnelle und fachabteilungsübergreifende Bereitstellung wichtiger datenbezogener Erkenntnisse, ansprechend aufbereitet und unmittelbar per Knopfdruck verfügbar.

Audi schätzt den Nutzen des IT-Projekts, das auf der komplexen fachlichen Vernetzung von Daten, Ad-hoc-Analysen und Self-Service-Reporting beruht, als sehr hoch ein. Über 500 Fachanwender bei Audi aus Vertrieb, Entwicklung und Produktion profitieren mittlerweile von der neugewonnenen Datentransparenz. Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer vom Analystenhaus BARC, erklärt: "Audi hat ein anwenderfreundliches Werkzeug für eine Zielgruppe außerhalb der typischen Anwender für Business-Intelligence-Werkzeuge mit passenden Visualisierungen geschaffen und hierfür Open-Source-D3-Visualisierung mit einem Standardwerkzeug verbunden."

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