IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
19.07.2017

Verzögerung bei der Bearbeitung von Endbeglaubigungen

Gegenwärtig kommt es zu stark erhöhten Bearbeitungszeiten beim Bundesverwaltungsamt für die Endbeglaubigung von Ursprungszeugnissen und anderen öffentlichen Urkunden zum Zwecke der Legalisation zur Vorlage im Ausland. Derzeit beträgt die Bearbeitungszeit teilweise bis zu 5 Wochen.

Alternativ besteht die Möglichkeit einer Direktabfertigung. Unternehmen können zu beglaubigende Unterlagen persönlich oder per Kurierdienst im Bundesverwaltungsamt in Köln vorbeibringen und nach direkter Bearbeitung wieder mitnehmen. Mit einer Wartezeit von 1,5 bis 2 h ist zu rechnen. Voraussetzung ist, dass die Angaben im Ursprungszeugnis korrekt sind und die Vorbeglaubigungen durch die IHKs ordnungsgemäß vorgenommen wurden. Allerdings ist die Direktbearbeitung zurzeit nur dienstags (9:00 - 16:30 Uhr), mittwochs (9:00 - 13:00 Uhr) und freitags (9:00 - 13:00 Uhr) möglich, da das BVA Personalressourcen zum Zwecke der Abarbeitung der o.g. Rückstände bei den postalisch zugestellten Endbeglaubigungsanträgen abgezogen hat.

Unternehmen wird empfohlen, die gegenwärtige Bearbeitungszeit von bis zu 5 Wochen bereits im Stadium der Vereinbarung von Liefergeschäften sowie bei der konkreten Abwicklung beabsichtigter Ausfuhren zu berücksichtigen. Eine Verschiffung der Ware sollte möglichst erst nach erfolgter Endbeglaubigung durch das BVA erfolgen, um zusätzliche Kosten (Vertragsstrafen, Standgebühren etc.) zu vermeiden.


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