1. Marktplatz für gemeinnützige Organisationen und engagierte Unternehmen

Gute Geschäfte in Bonn/Rhein-Sieg

25.07.2011

Am Freitag, 14. Oktober 2011, findet der 1. Marktplatz „Gute Geschäfte in Bonn/Rhein-Sieg” im Museum Koenig statt. Bei der Veranstaltung wird es darum gehen, gemeinnützige Organisationen mit engagierten Unternehmen aus der Region zusammen zu bringen. Eingeladen zum Mitmachen sind alle gesellschaftlich/sozial aktiven Unternehmen. Gesucht sind helfende Hände und kluge Köpfe - es geht nicht um eine finanzielle Unterstützung. Die Veranstaltung findet auf Initiative und mit Unterstützung der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt und wird durch eine Gruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aus regionalen Unternehmen und Organisationen vorbereitet und gestaltet.

Bei der Veranstaltung wird es buchstäblich ein Marktplatzgeschehen geben: Gemeinnützige Organisationen fragen nach konkreter Unterstützung für ihre Projekte, Unternehmen bieten ganz praktische Hilfeleistungen an. Die besondere Herausforderung, aber auch der große Reiz der Veranstaltung: Vereinbarungen über Hilfe und Engagement sind innerhalb einer guten Stunde vor Ort auszuhandeln. Dieses ungewöhnlich klingende Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren bereits in vielen Städten Deutschlands sehr gut bewährt.

Was ist der Marktplatz?

Die Idee stammt aus den Niederlanden: Dort ist sie zu einem so großen Erfolg geworden, dass sie die Neugier in anderen Ländern geweckt hat. Auf dem Marktplatz werden gesellschaftliche Anliegen verhandelt: Nachfrage und Angebot von Freiwilligenarbeit bestimmen das Geschehen. Unternehmen und gemeinnützige Organisationen begegnen einander in einer informellen und dynamischen Atmosphäre. Ziel des Marktplatzes ist es, Engagement-Vereinbarungen zu treffen. Viele Vereinbarungen, gute Vereinbarungen, unerwartete Vereinbarungen…

Das Markttreiben

Wenn der Start-Gong ertönt, kommt Leben in die Szenerie: Jeder ist bestrebt, den passenden Partner zu finden und gute Geschäfte zu machen. Nach höchstens eineinhalb Stunden ist alles vorbei. Mit einem Gläschen Sekt oder O-Saft wird auf das Marktplatz-Geschäft angestoßen. Der Schlussgong ertönt und die Zahl der Vereinbarungen wird verkündet. Fertig. Fast, denn in der Folge geht es natürlich darum, diese Übereinkommen für beide Seiten gewinnbringend umzusetzen.

Was wird verhandelt?

Die Verhandlungen finden in drei Themenecken statt: Fachkenntnisse – Mitarbeitereinsatz – Sachleistungen. Um ein gutes Geschäft zu machen, ist es wichtig, dass die Parteien wissen, was sie fragen wollen und im Gegenzug bieten können. Entsprechende Unterstützung und Informationen erhalten Sie auf den entsprechenden Informationsveranstaltungen.

Einige Beispiele:

  1. Die junge Webdesignerin gestaltet die Homepage für den Jugendfußballclub „11 Freunde“ und erwirbt damit gleichzeitig Referenzen.
  2. Ein Grafiker entwirft für das nächste Stück des Amateurtheaters „Sieben Geißlein“ das Bühnenbild und bekommt dafür Premierenkarten.
  3. Oder der etwas andere Betriebsausflug: Eine Schreinerei zimmert für den Kindergarten „Hundert Flöhe“ binnen weniger Stunden ein Baumhaus und feiert anschließend bei einem von den Kindern vorbereiteten Sommerpicknick.