Regionale 2010

Die Zukunft gemeinsam gestalten!

10.03.2010

„Mir rigge mit däm Essel op d’r Drachenfels“, bekannte einst Toni Steingass. Als der auf dem Kölner Friedhof „Melaten“ ruhende Komponist und Texter des Kölner Karnevals – dem die Nachwelt auch die Weisheit „Der schönste Platz ist immer an der Theke“ verdankt – vor sechs Jahrzehnten erstmals die Touristenattraktion am Drachenfels besang, war der Eselritt auf die 321 Meter hohe Erhebung längst nichts Neues mehr. Begehrt waren die Blicke von den Höhen des Siebengebirges über das Rheintal schon im 18. und 19. Jahrhundert: Im Zuge der Rheinromantik hatten Dichter und Maler die Landschaft berühmt gemacht; viele Menschen kamen und wollten das noch unwegsame Siebengebirge erkunden. Die Königswinterer Steinhauer, die durch die Schließung der Steinbrüche ihre Lebensgrundlage verloren, sahen eine neue Möglichkeit des Broterwerbs. Sie setzten ihre Esel, früher Transportmittel für Steine, nun dazu ein, Besucher bequem zum Drachenfels zu befördern.

Nun gibt es längst weitere Möglichkeiten, den mythischen Berg zu erklimmen – von der ebenfalls schon historischen Zahnradbahn übers moderne Mountainbike bis zur guten alten Methode des Wanderns. Doch sind die Esel nicht mehr wegzudenken. Sie gehören so sehr zum Drachenfels, dass ihnen derzeit eine besondere Ehre zuteil wird: Der Eselsweg soll gestalterisch und funktional aufgewertet werden. Es wird ein eigener Pfad für die Esel hergestellt, der den Tieren mehr Trittsicherheit verleiht. Außerdem soll entlang des Eselsweges die Möblierung und Ausstattung des öffentlichen Raumes aufgewertet werden. Möglich macht dies das Projekt „Gesamtperspektive Königswinter“ – ein Teil der „Regionale 2010“.

Regionale – was ist das?

Das Jahr 2010 wird ein ereignisreiches Jahr. Im Ruhrgebiet steht es ganz im Zeichen der „Kulturhauptstadt Europas“, weltweit wird es im Sommer das Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft sein. Im Rheinland ist es das Jahr der „Regionale 2010“. Dabei ist die Jahreszahl etwas irreführend: Tatsächlich begonnen hat die Regionale nämlich bereits im Jahr 2001 mit dem Zuschlag des Landes für die hiesige Region. 2002 wurde dann der Projektaufruf gestartet – im Mittelpunkt stand die Frage: Was bringt die Region voran? Bis Ende 2006 wurden die rund 300 Projektvorschläge bewertet und qualifiziert – und rund 60 Projekte herausgefiltert, die seit 2007 konkret umgesetzt werden. 2004 nahm in Köln-Deutz die Regionale 2010 Agentur unter Leitung von Dr. Reimar Molitor ihre Arbeit auf. Anfang 2010 schließlich ist der sogenannte „Präsentationszeitraum“ angebrochen – in den kommenden Monaten bis Juni 2011 lernt die breite Öffentlichkeit die Projekte kennen.

Die Esel gehören zum touristischen Drachenfels. Im Zuge der Regionale wird ein eigener Pfad für die Esel hergestellt, der den Tieren mehr Trittsicherheit verleiht.

Doch was ist die Regionale eigentlich? Das Wort setzt sich zusammen aus „Region“ und „Biennale“. Es beschreibt ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren – sich selbst ebenso wie anderen. Diesmal sind das die Städte Bonn, Köln und Leverkusen sowie die Kreise Rhein-Sieg, Rhein-Berg, Rhein-Erft und Oberberg. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten dieser Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben.

 Dr. Reimer Molitor, Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur

Regionale-Chef Molitor formuliert es im Interview mit „Die Wirtschaft“ so: „Die Regionale 2010 ist der zentrale Anlass für die Region Köln/Bonn, einmal in sich hinein zu schauen und auszuloten, wo man gemeinsam Zukunft gestalten kann.“ Dies soll mithilfe von großen und kleinen Projekten, Diskussionen und Emotionen, Synergien und Freundschaften gelingen. „Ein wichtiges Prinzip der Regionale 2010 ist es, dabei nicht nur Neues zu wagen“, so Molitor, „sondern die Innovation auch darin zu sehen, die existierende Vielfalt des Standortes Region Köln/Bonn ins rechte Licht zu rücken, für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und verfügbar zu machen und im Sinne von ‚Brückenschlägen’ zu vernetzen.“

Öffentliche und private Investitionen

Zurück nach Königswinter. An dem Projekt „Gesamtperspektive Königswinter Altstadt und Drachenfels“ lässt sich das Funktionsprinzip der Regionale 2010 gut erläutern. Natürlich geht es dabei um weit mehr als Eselswege: Das Projekt befasst sich als städtebauliches Schwerpunktprojekt der Stadt Königswinter und des Rhein-Sieg-Kreises im Rahmen der Regionale 2010 mit einem Entwicklungskorridor vom Rheinufer in der Altstadt von Königswinter über die Talstation der Drachenfelsbahn, die Mittelstation und Schloss Drachenburg bis hoch auf den Drachenfels mit der Burgruine sowie den angrenzenden Landschaftsräumen. Vier Leitprojekte sind auf den Weg gebracht worden: „Östliche Drachenfelsstraße“, „Tourismusachsen Altstadt“, „Vermittlung von Kulturlandschaft im Raum“ und „Drachenfelsplateau/Burgruine“. Ins Leben gerufen wurden sie von der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH Königswinter (WWG) gemeinsam mit der Stadt Königswinter und der Tourismus Siebengebirge GmbH. Zusammen mit der Regionale 2010 Agentur entstanden „Regionale-fähige“ Projekte – sie erhielten den begehrten „A-Stempel“. Mit anderen Worten: Die Förderung war gesichert. Dabei ist wichtig: Die Regionale vergibt selbst keine Gelder, sondern liefert den Schlüssel zu den Schatztruhen von NRW, Bund und EU. Im Fall Königswinter: zu Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes. Weitere finanzielle Mittel – auch das eine Bedingung der Regionale-Förderung – kommen aus dem Haushalt der Stadt Königswinter.

Sie bringt rund 30 Prozent der Gesamtmittel von 24 Millionen Euro auf.
WWG-Geschäftsführer Dr. Andreas Pätz ist überzeugt: „Die Projekte im Rahmen der Regionale 2010 sind die Riesenchance für Königswinter, sich in Sachen Tourismus und Stadtentwicklung für die nächsten 20 Jahre fitzumachen!“ Michael Jaeger sieht das ähnlich. Der Planungsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises sagt: „Die Regionale 2010 fügt dieser ohnehin schon landschaftlich reizvollen und zentral-erschlossenen Region des Landes weitere Höhepunkte hinzu, die unseren Standort noch ansprechender machen.“ Das ist auch gut für die regionale Wirtschaft. „Die Projekte stärken Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie“, erläutert Pätz – und nennt ein Beispiel. In Zusammenarbeit mit der Stadt Königswinter wurde der Park der Villa Leonhart verschönert und zu einem Schmuckstück gemacht. Der Pächter der Villa, Hermann Nolden, hat viel Geld in die Restaurierung der Villa Leonhart gesteckt und sie zu einem hochwertigen Restaurant entwickelt. Der Ritterschlag kam im November vergangenen Jahres: der erste Michelin-Stern. „Diese Investition hätte vielleicht nie stattgefunden, wenn wir nicht durch Regionale-Mittel den Wert der Umgebung so hätten steigern können“, glaubt Pätz. Die Erfolgsgeschichte der Villa Leonhart belegt die These von Regionale-Chef Molitor: „Regionale bedeutet: Öffentliches Invest zieht privates Invest nach sich!“

Viel in Rhein-Sieg, wenig in Bonn

Von den insgesamt rund 60 Regionale-Projekten zu Natur, Kultur, Städtebau, Wirtschaft und Wissenschaft finden eine ganze Reihe im Rhein-Sieg-Kreis statt. Zum Beispiel die genannte „Gesamtperspektive Königswinter“, „Gesamtperspektive Klosterlandschaft Heisterbach“, „Natur und Kultur quer zur Sieg“, „Agger-Sülz-Korridor“ sowie die übergreifenden Projekte „Mobil im Rheinland“ und „Rad Region Rheinland“. So wird laut Rhein-Sieg-Planungsdezernent Jaeger etwa der „familienfreundliche Siegtalradweg“ auf 78 Kilometern Länge von Siegburg über Hennef und Eitorf bis Windeck und zur rheinland-pfälzischen Landesgrenze zum „Premiumradweg“ entwickelt. „Vor allem Familien mit Kindern werden sich bequem und ohne ‚Bergwertung’ die reiche Kultur und Natur links und rechts der Sieg erschließen können“, erläutert Jaeger.

Michael Jaeger, Planungsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises

Ein weiteres Projekt im Rhein-Sieg-Kreis: „Agrohort“. Rund um das vor acht Jahren von der Universität Bonn etablierte Kompetenzzentrum Gartenbau soll in Klein-Altendorf, zwischen Rheinbach und Meckenheim, ein Referenzsystem entstehen, in dem neue Formen des Gartenbaus und der Landwirtschaft sowie die anwendungsorientierte Forschung und die gesellschaftliche Dimension des Themas für eine interessierte Öffentlichkeit präsentiert und erfahrbar gemacht werden. Am Projektstandort bestehen bereits eine Obst- und Versuchsanlage sowie eine Gutswirtschaft, die beide von Instituten der Landwirtschaftlichen Fakultät der Uni Bonn betrieben werden. Diese will dort voraussichtlich weitere Lehr- und Forschungsstationen zusammenführen.

Aus dem Rhein-Sieg-Kreis in die Stadt Bonn. Sie liegt ebenfalls im Regionale-Gebiet, doch ist die Zahl bedeutender Projekte, überschaubar. Besonders unangenehm: Das wichtige städtebauliche Schwerpunktprojekt „Stadt zum Rhein“ hat den A-Stempel nicht erhalten. Auch wenn das Land NRW „die städtebauliche Vision nach wie vor spannend“ findet, wie es im Bonner General-Anzeiger heißt, fehlte es am Ende an Zeit und finanziellen Zusagen, um alle Kriterien zu erfüllen. „Die Städte und Kommunen haben die Chancen der Regionale nicht alle gleich genutzt“, bedauert Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, auch mit Blick auf Bonn. Dabei klingt der Projektansatz von „Stadt zum Rhein“ sehr verlockend: Es geht um die Entwicklung des linksrheinischen innerstädtischen Bonner Rheinufers zwischen UN-Campus im Süden und Beethovenhalle im Norden. „Wie verbinde ich die Innenstadt besser mit dem Rhein?“, formuliert Arnulf Marquardt-Kuron die zentrale Herausforderung. Der Regionalbeauftragte der Stadt Bonn weist auf die acht bis zwölf Meter hohe Geländekante hin und sagt: „Von der Adenauerallee aus sieht man zwar die Kirchtürme in Beuel, aber nicht den Rhein. Viele wissen da oben gar nicht, dass 100 Meter neben ihnen der Rhein fließt.“

 "Standortmitte" heißt das erste fertiggestellte Projekt der Regionale 2010. Die 50 Meter hohe, leuchtend rote Stele auf dem Bonner Verteiler sowie ihre Schwester auf dem Verteilerkreis Köln, beide von dem Köln-Bonner Künstler Lutz Fritsch im Herbst 2008 errichtet, begrenzen Deutschlands älteste Autobahn im Norden und Süden -und sollen die Verbundenheit zwischen den Städten Köln und Bonn symbolisieren.

Die bestehenden Verbindungen zwischen der Innenstadt und dem Rhein zu stärken, neue Zugänge zu schaffen und die Aufenthalts-, Gestaltungs- und Nutzungsqualität des Rheinufers zu erhöhen – das sind die wesentlichen Ziele des Regionale-Projektes. Zahlreiche Barrieren – Bahntrasse, Adenauerallee, Bundeskanzlerplatz, hohe Mauern entlang der Uferpromenade – erschweren derzeit den Zugang. Also wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt, eine Jury tagte, die Bürger wurden beteiligt, ein Siegerentwurf liegt vor – und doch lief die Zeit davon. Marquardt-Kuron: „Es wurde spät begonnen – und das Projekt hat immer wieder Erweiterungen erfahren.“ Im Zuge der Planung wurde klar, dass auch die Anbindung des Bundesviertels an die Innenstadt ein wichtiger Aspekt ist. Zugleich machte es die Entwicklung um das geplante Beethoven-Festspielhaus erforderlich, auch die Anbindung dieses Areals an das Rheinufer zu thematisieren. „Diese Gesichtspunkte waren wichtig, brachten jedoch neue Akteure und längere Planungszeiten mit sich“, so der Regionalbeauftragte. Die Folge: ein B-Stempel für das Projekt, also zunächst keine Regionale-Förderung.

Grüne Verbundenheit

Dass andere städtebauliche Projekte in der Region den Vorzug erhalten haben, damit kann Marquardt-Kuron leben. „Leverkusen mit dem ehemaligen Bahnausbesserungswerk in Opladen und Gummersbach mit der riesigen Steinmüller-Brache standen vor ganz anderen Herausforderungen – es ist gut für die Städte und die gesamte Region, dass hier eine auch durch die Regionale gestützte Entwicklung in Gang gekommen ist.“ Bonn habe den Vorteil, beim Strukturwandel schon etwas weiter zu sein. Er erinnert an die Konversion des Bundesviertels seit dem Regierungswechsel und an die Entwicklung des Bonner Bogens, dem ehemaligen Zementwerkgelände. „Das wären klassische Regionale-Projekte gewesen, doch mussten wir die Herausforderungen meistern, als es noch keine Regionale 2010 gab“, so der Regionalbeauftragte der Stadt Bonn. Trotzdem profitiert Bonn von der Regionale 2010 – auch ohne A-Stempel für „Stadt zum Rhein“. Denn eingebunden ist sie zum Beispiel in das Verbundprojekt „Grünes C“. Auf ihrem Stadtgebiet liegt gleichsam das Scharnier des Projekts: die Mondorfer Fähre. Als Bestandteil des sogenannten „masterplan :grün“ und seines Netzes der Kulturlandschaften schafft das „Grüne C“ am Nordrand der Stadt Bonn über den Rhein hinweg eine Freiraumverbindung zwischen Kottenforst, Waldville, Rheinaue, Siegmündung, Siebengebirge und Pleiser Hügelland – zwischen Siedlungserweiterung und Ortsrandentwicklung, wirtschaftlichem Wachstum und Agrarnutzung, Naherholung und Natur- und Landschaftsschutz. Das „Grüne C“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Bonn, Bornheim, Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin sowie der Gemeinde Alfter. Reimar Molitor lobt die interkommunale Kooperation und attestiert allen Beteiligten „hohes Engagement“. Das Projekt sei stetig weiter qualifiziert worden.

regionale 2010: Interessante Internetadressen

www.regionale2010.de
www.rheinische-welt-ausstellung.de
www.drachenfels2010.de
www.gaerten-der-technik.de (Agrohort)
www.gartenbauwissenschaft.uni-bonn.de (ebenfalls Agrohort)
www.mobil-im-rheinland.de
www.regio-gruen.de  (Grünes C)

 

Darüber hinaus kommen auch Bonn, ebenso wie den Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises, übergreifende Projekte wie „Mobil im Rheinland“ und „Rad Region Rheinland“ zugute – Projekte, die im Regionale-Jargon nicht zufällig unter „Standortimpulse“ rangieren. Bei dem Projekt „mobil-im-rheinland.de“ geht es zunächst um die Realisierung eines Mobilitätsportals, in dem alle digital verfügbaren, relevanten Informationen aus der Region Köln/Bonn zusammengefasst werden – als Vorstufe zu einem interaktiven Mobilitätsinformationssystem. Das Ziel des Projektes „Rad Region Rheinland“ ist es, den Fahrradverkehr und den Fahrradtourismus in der Region Köln/Bonn verstärkt zu fördern und auch über die Grenzen des Rheinlandes als Attraktion bekannt zu machen. Es gibt bisher nur wenige größere städteübergreifende Kooperationen zum Radtourismus. Das soll anders werden.

Arnulf Marquardt-Kuron, Regionalbeauftrager der Stadt Bonn

Insgesamt ist die Regionale 2010 aus IHK-Sicht ein Gewinn für die Region. „Sie hat die regionalen Partner stärker zusammengeführt, die regionale Kooperation hat eine neue Qualität erreicht“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Swoboda. Die Regionale habe die richtigen Weichen zur besseren Vernetzung und für mehr Innovationen gestellt. „Diese Impulse müssen auch weiterhin genutzt werden, die Motivation darf jetzt nicht abreißen“, fordert Swoboda. Auch die Wirtschaft profitiert nach Ansicht der IHK von der Regionale. „Was die Region fördert, fördert auch die hier ansässigen Unternehmen“, so Swoboda. Fritz Georg Dreesen, Vizepräsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg und Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Tourismus und Kultur, sieht das ähnlich. Der Betreiber des Rheinhotels Dreesen in Bad Godesberg sieht die Regionale als langfristige Entwicklung und glaubt angesichts der Vielzahl an Projekten im IHK-Bezirk insgesamt an positive Effekte für seine Branche und die Wirtschaft insgesamt. „Die Projekte der Regionale steigern die Attraktion von Stadt und Region – und das ist gut für uns!“

Vernetzung, Verbindung – das sind die zentralen Stichworte der Regionale. Da trifft es sich gut, dass Bonn mit der „Standortmitte“ immerhin über das erste fertiggestellte Projekt der Regionale 2010 verfügt. Die 50 Meter hohe, leuchtend rote Stele auf dem Bonner Verteiler sowie ihre Schwester auf dem Verteilerkreis Köln, beide von dem Köln-Bonner Künstler Lutz Fritsch im Herbst 2008 errichtet, begrenzen Deutschlands älteste Autobahn im Norden und Süden – und symbolisieren die Verbundenheit zwischen den Städten Köln und Bonn.

Lothar Schmitz, freier Journalist, Bonn