Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Dialog mit Gründerinnen und Gründern

#StartupGOwest Vierte Regionalkonferenz der Gründungsoffensive "GO!"

28.10.2019

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht heute mit Gründerinnen und Gründern aus der Region im BaseCamp Bonn über Chancen und Hindernisse bei Existenzgründungen. Über 300 Teilnehmer werden zur Regionalkonferenz West der bundesweiten Gründungsoffensive "GO!" erwartet, zu der das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Handwerkskammer zu Köln und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg eingeladen hatten. Mit einer breit angelegten Gründungsoffensive will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusätzliche Impulse geben, zum Gründen ermutigen und den Gründer- und Unternehmergeist in Deutschland stärken.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: "Mit der Gründungsoffensive "GO!" wollen Politik und Wirtschaft gemeinsam ein kraftvolles Zeichen für mehr Gründungen in Deutschland setzen. Dabei ist es mir besonders wichtig, die Leistungen und das hohe persönliche Engagement der mutigen Unternehmerinnen und Unternehmer anzuerkennen. Denn Start-ups, Unternehmensgründungen und -nachfolgen, ob im Handel, im Dienstleistungsbereich, im Handwerk, in den freien Berufen oder im verarbeitenden Gewerbe, machen die Regionen fit, den Wirtschaftsstandort Deutschland stark und die Soziale Marktwirtschaft zukunftsfähig. Deshalb freue ich mich auf den Dialog mit Gründerinnen und Gründern sowie erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern, um zu erfahren, wie wir künftig mehr Menschen für die eigene Firma oder die Selbständigkeit begeistern und zielgerichtet unterstützen können."

In ihrer gemeinsamen Erklärung zur Gründungsoffensive "GO!" im November 2018 hatten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie die Wirtschaftsverbände die Durchführung von vier Regionalkonferenzen vereinbart. Nach den Regionalkonferenzen in Saarbrücken, Rottweil und Chemnitz bietet die heutige Veranstaltung in Bonn mit rund 250 Gründerinnen und Gründern sowie Unternehmen und Gründungsinitiativen aus der Region die Möglichkeit zum individuellen Austausch zwischen Wirtschaft und Politik.

IHK-Präsident Stefan Hagen hebt den aktuellen Zahlen für die Region Bonn/Rhein-Sieg hervor. Im ersten Halbjahr 2019 wurden 4.050 Gewerbeanmeldungen verzeichnet bei 3.428 Gewerbeabmeldungen. "Der Saldo ist positiv und gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Dennoch brauchen wir mehr unternehmerischen Nachwuchs; mehr Unternehmen für einen gesunden und nachhaltigen Mittelstand in der Region", so Hagen.

Die Handwerkskammer kritisiert die hohe Bürokratiebelastung der Unternehmen und wünscht sich mehr Fortschritte bei der Digitalisierung der staatlichen Verwaltung. Der Ausbau von E-Government könne "zu einem gründerfreundlichen Klima beitragen", betont Hans Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer. Ziel müsse sein, dass Existenzgründer "sämtliche Anmeldeformalitäten auch online erledigen können".

Bei einem Rundgang mit Netzwerkpartnern und Vertretern von Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus der Region informierte sich Bundeswirtschaftsminister Altmaier beim "Markt der Möglichkeiten" über die Geschäftsideen von billyard, Bonn Memo, Die mobile Brillenwerkstatt, Einfach Himmlisch, Eislabor, FITMIT5, Grillmais, Hair by Farahani, Instant Help, Litello, Monsieur Dumonde, Pflegenio, Plastikalternative, Unity Effect, VARIAND sowie die Schülerfirma des städtischen Siebengebirgsgymnasiums Bad Honnef mit der Kältekompresse "Gelo-Pack" als Sieger des business@school-Deutschlandfinales. Schülerinitiative . Unter diesen Gründern wurden auch die Preisträger "BestofGOwest" gekürt sowie von Thomas Meyer (Präsident von IHK NRW), Garrelt Duin (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille ausgezeichnet.

Die regionalen Gründungsakteure Digital Hub Bonn, Handwerkskammer zu Köln, Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Social Impact Lab Bonn und die Universität Bonn sowie die Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Initiative FRAUENunternehmen und die Gründerwoche Deutschland standen den Besuchern für Fragen zur Verfügung.