andres GmbH

Produktion auch in Krisenzeiten ausgelastet: Niederkasseler fertigen Pandemie-Schutz

21.04.2020

Von der Produktion (links, noch mit blauer Schutzfolie) direkt in die Geschäfte und Apotheken: Der Hygieneschutz-Aufsteller der andres GmbH. (Bild: andres GmbH)

Bei der andres GmbH läuft die Produktion auf vollen Touren. Das Unternehmen aus Niederkassel-Rheidt stellt aktuell Hygieneschutz-Aufsteller für die Ladentheke her. Von Tankstellen, Apotheken, Banken und Arztpraxen bis zu Baumärkten: Überall ist die Nachfrage groß, schließlich verringern die Aufsteller aus transparentem Acrylglas das Infektionsrisiko durch Niesen, Husten oder Spucken erheblich.

Das Kerngeschäft des Familienunternehmens ist eigentlich die Entwicklung und Produktion von Werbeträgern und Warenpräsentationen für nahezu alle Branchen in Deutschland und im benachbarten Ausland. Gefertigt werden diese sogenannten Displays aus den unterschiedlichsten Materialien, darunter auch Acrylglas. Dadurch konnte die Firma schnell auf den aktuellen Bedarf an Schutz-Aufstellern aus diesem transparenten und leicht zu reinigenden Material reagieren. Firmengründerin Irene Andres: „Beim Bezahlen oder bei der Beratung im Geschäft lässt sich der empfohlene Sicherheitsabstand nicht immer einhalten. Hier hilft unser Hygieneschutz-Aufsteller. Er ist aus langlebigem Acrylglas, wiederverwendbar und vor Ort mit wenigen Handgriffen zusammengeschraubt.“

Um jedem Bedarf gerecht zu werden haben die andres-Designer eine alternative Steckvariante entwickelt, die etwas leichter ist, aber ebenso zuverlässig schützt.

Irene Andres ist erleichtert, dass die Produktion gerade jetzt in Krisenzeiten ausgelastet ist. Die Belegschaft arbeitet dabei unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften. In der Verwaltung und im Vertrieb wurden darüber hinaus zusätzliche Home Office-Plätze eingerichtet. Der Kontakt zu den Kunden wird per Telefon, E-Mail und mit Konferenzen über Skype aufrechterhalten.

Über 40 Jahre ist die andres GmbH im Rhein-Sieg-Kreis ansässig. Seit jeher arbeiten sämtliche Abteilungen von der Verwaltung über den Vertrieb bis zur Produktion eng verzahnt an einem Standort. Und da die meisten Zulieferer aus Deutschland kommen, ist auch die Materialverfügbarkeit kein Problem. „Auf diese Weise können wir auch jetzt noch schnell und unkompliziert auch große Stückzahlen realisieren. Made in Germany erweist sich in dieser besonderen Situation als echter Vorteil“, so die Firmenchefin.

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