IHK Industrie und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
05.10.2017

Profit vs. nachhaltige Entwicklung: Der Privatsektor in Entwicklungsländern

SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene und die VHS der Stadt Bonn laden gemeinsam zu einer Veranstaltung zur Umsetzung der Agenda 2030 im Unternehmenssektor ein.

Zur Umsetzung der „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG)“ erlangt der Privatsektor eine immer größere Bedeutung, auch für die Länder im Süden. Investitionen von Konzernen und Unternehmen in Entwicklungsländern werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Verschiedene Kooperationsformen haben sich hierfür bereits etabliert. Doch wie kann unter der Zielsetzung von Profit- und Umsatzsteigerung garantiert werden, dass auch die ärmere Bevölkerung von Kooperationen zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit profitiert?

Als Minimalkonsens müssen international anerkannte Umwelt- und Sozialstandards, etwa der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), geachtet werden. Um eine stärkere Beteiligung der Privatwirtschaft sinnvoll gestalten zu können, sollte zunächst geklärt werden, wie groß der Bedarf an zusätzlichen Finanzressourcen ist. Des Weiteren sollten auch Entwicklungspotenziale in den armen Ländern identifiziert werden. Die Verantwortung von deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen ist genauso relevant wie die der großen international agierenden Unternehmen um die entwicklungspolitische Ziele bis 2030 zu erreichen.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen solche Aspekte durch Akteure der Privatwirtschaft, der Bundesregierung und der Zivilgesellschaft diskutiert werden. Dabei werden das Zusammenwirken zwischen Privatsektor und Entwicklungspolitik sowie die verschiedenen Kooperationsformen vor dem Hintergrund der SDG kritisch beleuchtet.

Anmeldung unter https://doo.net/veranstaltung/11396/buchung


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