Minijob-Regelung flexibilisiert

Bei einem Minijob darf das regelmäßige Arbeitsentgelt im Monat 450 € nicht übersteigt. In der Corona-Krise geht man von einer geringfügigen Beschäftigung aus, wenn  gelegentlich und nichtvorhersehbar die 450 €-Grenze überschritten wird.

Die Spitzenverbände der Sozialversicherung haben sich darauf verständigt, dass eine gelegentliches Überschreiten der Entgeltgrenze für Minijobs für die Kalendermonate März bis Oktober 2020 vorliegt, wenn innerhalb eines Zeitjahres maximal in fünf Kalendermonaten ein nichtvorhersehbares Überschreiten vorliegt. Minijobber können insoweit aufgrund der Corona-Krise für bis zu fünf Monate Mehrarbeit leisten und dadurch die monatliche Entgeltgrenze von 450 € überschreiten. Der Status als Minijobber bleibt dann erhalten. Das Arbeitsentgelt auch dann der 2% pauschale bei der Lohnsteuer.

Quelle: Spitzenverbände der Sozialversicherung, Verlautbarung „Vorübergehende Erhöhung der Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020“ v. 30.03.2020; www.deutsche-rentenversicherung.de, siehe auch www.minijob-zent