Förderprogramme verlängert und aufgestockt

Aufstockung der Digital-Coaches für den Einzelhandel: Gemeinsam mit dem Handelsverband stellt die Landesregierung seit 2019 dem Einzelhandel Digitalcoaches an die Seite, die von Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf und Köln aus landesweit schulen, mit Dienstleistern vernetzen und Förderprojekte begleiten. Aufgrund großer Nachfrage wird das Team verstärkt und das Projekt vorzeitig bis 2024 verlängert.

 

Sonderprogramm Corona aufgestockt und neu aufgelegt: Die Pandemie hat die Digitalisierung im Handel beschleunigt. Deshalb hat das Land 2020 ein „Sonderprogramm Corona“ zum Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ gestartet. Dieses wird nun um 2,1 Mio. Euro aufgestockt. Hinzu kommt ein zweites Sonderprogramm 2021 in Höhe von sechs Mio. Euro. Gefördert werden Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und max. zehn Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme. Gutscheine ermöglichen den kurzfristigen Auf- oder Ausbau digitaler Technologien, um den lokalen Handel zu stärken.

 

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung zu entnehmen.

Neue Regeln für den Groß- und Einzelhändler

Erlaubte Öffnungen

(1) Beim Betrieb von

1. Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel sowie Getränkemärkten und Kiosken,
2. Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel
3. Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten und Drogerien,
4. Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen und Schreibwarengeschäften,
5. Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten,
6. Blumengeschäften und Gartenmärkten,
7. Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und, beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, auch für Endkunden sowie
 

darf die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene zwanzig Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen; in Handelseinrichtungen mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern darf diese Anzahl 40 Kundinnen beziehungsweise Kunden zuzüglich jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 40 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche nicht übersteigen.

In Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel und auf Wochenmärkten darf das Sortiment solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs
sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden.

(2) Der Betrieb von Bau- und Garten(bau)märkten sowie Baustoffhandelsgeschäften ist zur Versorgung von Gewerbetreibenden mit Gewerbeschein, Handwerkern mit Handwerkerausweis sowie Land- und Forstwirten mit den jeweils betriebsnotwendigen Waren zulässig.

Alle nicht genannten Einzelhandelsgeschäfte dürfen bei einem Inzidenzwert von unter 150 unter Einhaltung der jeweils geltenden Allgemeinverfügung Kunden bedienen. Hierbei ist vor allem die Termin- und Testpflicht zu beachten. Click & Collect ist weiterhin möglich.