Einreisebestimmungen seit dem 09.11.2020

Die steigenden Infektionszahlen führten zu einem "Lockdown-light", der in Nordrhein-Westfalen zu den seit dem 9.9.2020 gültigen Einreisebestimmungen für aus Risikogebieten einreisenden Personen mit einer 10-tägigen Quarantäne führte. Die Bestimmungen sehen zusammenfassend wie folgt aus:

  • Reisende, die aus dem Ausland einreisen und sich innerhalb der letzten zehn Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unmittelbar nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben.
  • Sie sind grundsätzlich verpflichtet, das zuständige örtliche Gesundheitsamt vor der Einreise mittels der neuen digitalen Einreiseanmeldung zu informieren.
  • Ein COVID-19-Test zur Beendigung der Quarantäne ist frühestens ab dem fünften Tag nach Einreise möglich.
  • Sollten binnen zehn Tagen nach Einreise trotz eines negativen Ergebnisses Symptome auftreten, ist das zuständige Gesundheitsamt zu benachrichtigen und erneut ein Test durchzuführen.

Ausnahmen davon gibt es nur in sehr begrenztem Maße und gelten unter folgenden Bedingungen/ für folgende Personengruppen:

  • Durchreisende (auf direktem Weg ohne Übernachtung; zulässig ist zum Beispiel bei Reise mit dem Auto ein kurzer Aufenthalt an einer Autobahnraststätte),
  • jede Reisetätigkeit im Grenzverkehr mit den Niederlanden, Belgien und Luxemburg für bis zu 24 Stunden,
  • Aufenthalte bis zu 72 Stunden aus dringenden familiären Gründen (Besuch von Verwandten ersten Grades und Lebensgefährten, Umgangs- und Sorgerecht),
  • Aufenthalte bis zu 72 Stunden bei Personen, die zur Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems unabdingbar sind,
  • bis zu 72 Stunden bei Beschäftigten im Güter-, Waren- und Personenverkehr (bei über 72 Stunden setzt die Ausnahme gegebenenfalls einen Test voraus),
  • Personen, die nachweislich aus zwingend beruflichen, studienbedingten oder ausbildungsbedingten Gründen regelmäßig pendeln.

Quelle und weitere Informationen

DIHK Wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland

Die Corona-Krise stellt die deutsche Wirtschaft auf die Probe: Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, Betriebe stehen still. Welche Soforthilfen und Erleichterungen gibt es für die Unternehmen in Deutschland? Wie engagiert sich die IHK-Organisation für die Betriebe? Welche Informationen brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, um die Corona-Krise zu überstehen? Erste Einschätzungen zu den Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf seiner Internetseite veröffentlicht

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AHK-Übersicht zur Coronavirus Krise - nun auch auf www.ahk.de abrufbar

Die AHK-Übersicht zur Coronavirus-Krise

 

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Coronavirus - wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkten

Das neuartige Coronavirus hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgeweitet. Damit kommen das öffentliche und wirtschaftliche Leben in immer mehr Ländern zum Erliegen. In einem Themenspecial beleuchten wir die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit. Über die Situation in den einzelnen Ländern informiert Germany Trade & Invest (GTAI) auf ihrer Internetseite.

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Was muss ich beachten, wenn ich Mitarbeiter ins Ausland entsende?

Ein Arbeitnehmer darf die Arbeit bzw. eine Entsendung grundsätzlich nicht verweigern. Wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für das Land oder die Region vorliegt, kann eine Verweigerung aber gerechtfertigt sein. Unabhängig davon sollten Unternehmen angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus und den damit einhergehenden Einschränkungen in verschiedenen Ländern abwägen, ob die jeweilige Reise derzeit sinnvoll bzw. zwingend erforderlich ist. Ob der Arbeitgeber bereits im Ausland tätige Arbeitnehmer zurückholen oder zumindest in ein sicheres anderes Land bringen lassen muss, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

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Muss ich jetzt mit Importwaren vorsichtig sein?

Das Robert Koch-Institut  schätzt eine Infektion mit dem Coronavirus über importierte Waren als sehr unwahrscheinlich ein, da im Vorfeld eine Kontamination stattgefunden haben und das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen sei bislang nicht dokumentiert, so das Institut auf seiner Internetseite.

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Kann ich noch weiter exportieren? Gibt es Beschränkungen oder Erleichterungen?

Die aktuelle Situation hat auch Auswirkungen auf den Umgang mit Exporten, Zöllen und Steuern. Stets aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Zoll finden Sie hier.

Können auch Exportkreditgarantien für Geschäfte mit kurzfristigen Zahlungszielen vom Staat gegeben werden?

Die EU-Kommission hat entschieden, die Deckungsmöglichkeiten für Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auf Länder der EU und in ausgewählten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien zu erweitern. Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Schutzschirms für die Wirtschaft intensiv für die nun verkündete Ausnahmeregelung eingesetzt und wendet diese mit sofortiger Wirkung im Interesse der deutschen Exportwirtschaft an. 
Quelle und weitere Informationen: https://www.agaportal.de/exportkreditgarantien/praxis/marktfaehige-risiken  

Haben Sie weitere Fragen bzw. Ergänzungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

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