Einreisebestimmungen 01.08.2021

Am 1. August ist die neue Einreiseverordnung des Bundes in Kraft getreten. Seit dem 1. August 2021 müssen alle Personen ab 12 Jahren bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen. Die Pflicht, einen Nachweis für eins der 3 G (geimpft, genesen oder getestet) vorzulegen, ist Teil der neuen Einreiseverordnung.

Bislang gilt die Testpflicht schon für die Einreise mit dem Flugzeug aus jedem anderen Land. Jetzt gilt sie auch für Reisen mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff und im Individualverkehr.
Nach den Einreiseregeln entfällt die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete. Es gelten künftig nur noch zwei Kategorien: Die bisherigen Hochinzidenzgebiete werden zu Hochrisikogebieten. Als Virusvariantengebiete gelten weiterhin Länder und Regionen, in denen besonders gefährliche Virusvarianten nachgewiesen sind.

Fragen und Antworten zur neuen Einreiseverordnung (u.a. zu Tests, Ausnahmen) sind auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums zusammengefasst.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine anschauliche Kurz-Übersicht zu den Einreiseregeln nach Risikokategorie zusammengestellt. 

Details und Ausnahmeregelungen sind in der Einreiseverordnung des Bundes geregelt. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch Institut.

Die Einreiseregeln sowie die Einstufung der Risikogebiete können sich jederzeit ändern. Mitglieder der IHK Köln können sich gerne individuell beraten lassen.

Situation im Ausland
Zahlreiche Länder haben Einreisebeschränkungen erlassen. Die Regeln für jedes Land finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Die Auslandshandelskammern (AHKs) haben darüber hinaus noch weitere Informationen für die Wirtschaft zusammengestellt.

Entsenderegeln nicht vergessen
Unabhängig von der aktuellen Situation müssen Firmen weiterhin die Entsendevorschriften der einzelnen EU-Länder berücksichtigen. Diese beinhalten die Vorabmeldung von Entsendeeinsätzen, die Einhaltung lokaler Arbeitsbestimmungen und das Vorhalten von Unterlagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hinweis: Diese Daten stellen Basisinformationen dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl sie mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurden, kann eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit nicht übernommen werden.

 

DIHK Wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland

Die Corona-Krise stellt die deutsche Wirtschaft auf die Probe: Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, Betriebe stehen still. Welche Soforthilfen und Erleichterungen gibt es für die Unternehmen in Deutschland? Wie engagiert sich die IHK-Organisation für die Betriebe? Welche Informationen brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, um die Corona-Krise zu überstehen? Erste Einschätzungen zu den Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf seiner Internetseite veröffentlicht

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AHK-Übersicht zur Coronavirus Krise - nun auch auf www.ahk.de abrufbar

Die AHK-Übersicht zur Coronavirus-Krise

 

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Coronavirus - wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkten

Das neuartige Coronavirus hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgeweitet. Damit kommen das öffentliche und wirtschaftliche Leben in immer mehr Ländern zum Erliegen. In einem Themenspecial beleuchten wir die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit. Über die Situation in den einzelnen Ländern informiert Germany Trade & Invest (GTAI) auf ihrer Internetseite.

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Was muss ich beachten, wenn ich Mitarbeiter ins Ausland entsende?

Ein Arbeitnehmer darf die Arbeit bzw. eine Entsendung grundsätzlich nicht verweigern. Wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für das Land oder die Region vorliegt, kann eine Verweigerung aber gerechtfertigt sein. Unabhängig davon sollten Unternehmen angesichts der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus und den damit einhergehenden Einschränkungen in verschiedenen Ländern abwägen, ob die jeweilige Reise derzeit sinnvoll bzw. zwingend erforderlich ist. Ob der Arbeitgeber bereits im Ausland tätige Arbeitnehmer zurückholen oder zumindest in ein sicheres anderes Land bringen lassen muss, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

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Muss ich jetzt mit Importwaren vorsichtig sein?

Das Robert Koch-Institut  schätzt eine Infektion mit dem Coronavirus über importierte Waren als sehr unwahrscheinlich ein, da im Vorfeld eine Kontamination stattgefunden haben und das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen sei bislang nicht dokumentiert, so das Institut auf seiner Internetseite.

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Kann ich noch weiter exportieren? Gibt es Beschränkungen oder Erleichterungen?

Die aktuelle Situation hat auch Auswirkungen auf den Umgang mit Exporten, Zöllen und Steuern. Stets aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf den Zoll finden Sie hier.

Können auch Exportkreditgarantien für Geschäfte mit kurzfristigen Zahlungszielen vom Staat gegeben werden?

Die EU-Kommission hat entschieden, die Deckungsmöglichkeiten für Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auf Länder der EU und in ausgewählten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien zu erweitern. Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Schutzschirms für die Wirtschaft intensiv für die nun verkündete Ausnahmeregelung eingesetzt und wendet diese mit sofortiger Wirkung im Interesse der deutschen Exportwirtschaft an. 
Quelle und weitere Informationen: https://www.agaportal.de/exportkreditgarantien/praxis/marktfaehige-risiken  

Haben Sie weitere Fragen bzw. Ergänzungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

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