Informationen von Bund, Land und regionalen Institutionen finden Sie hier.

Steuerliche Maßnahmen der Finanzverwaltung NRW

Rettungsschirm für die NRW-Wirtschaft

NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper hat bekannt gegeben, dass die Finanzverwaltung von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen kommt und ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weit ausnutzt. Diese Maßnahmen erfolgen auf Grundlage eines Schreibens des BMF und eines gleichlautenden Ländererlasses. Beide Schreiben, die heute veröffentlicht wurden, finden Sie im Downloadbereich.

Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung, das ebenfalls als Download beigefügt ist. Diese Anträge sind per Post an das zuständige Finanzamt oder über das elektronische Kontaktformular, das auf der Homepage des zuständigen Finanzamtes zur Verfügung steht, zu übermitteln.

Zudem können die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen auf Null gesetzt werden. Damit stellt das Land Nordrhein-Westfalen den Unternehmen auf Antrag Mittel im Umfang von mehr als 4 Mrd. Euro sofort zur Verfügung. So wird für weite Teile der nordrhein-westfälischen Wirtschaft eine unmittelbare Liquiditätsverstärkung in Milliardenhöhe erreicht. Für die technische Umsetzung bei den betroffenen Unternehmen stellt die Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen eine als Download beigefügte Hilfestellung bereit.

Das vereinfachte Antragsformular für Steuerstundungen und die Herabsetzung von Vorauszahlungen sowie die Hilfestellung für die Herabsetzung der Umsatzsteuersondervorauszahlung sind auch unter www.finanzverwaltung.nrw.de sowie den Internetseiten der Finanzämter abrufbar.

Das Formular zur Herabsetzung der Umsatzsteuersondervorauszahlung stellt die Finanzverwaltung unter ELSTER zur Verfügung.

Coronavirus: Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung beantragen

Das Kassen- und Steueramt der Bundesstadt Bonn macht Gewerbetreibende darauf aufmerksam, dass das Abgabenrecht eine Reihe von so genannten Billigkeitsmaßnahmen bietet, die Gewerbetreibende grundsätzlich jederzeit nutzen können. Mehr unter...

Was ist, wenn eine große Zahl von Arbeitnehmern erkrankt, Auftrags- oder Lieferengpässe eintreten und deshalb der Betrieb nicht aufrechterhalten werden kann?

Der Arbeitgeber trägt das Betriebsrisiko. In einem solchen Fall können Unternehmen aber womöglich Kurzarbeit beantragen. Zunächst muss ein Betrieb aber alle anderen Möglichkeiten ausschöpfen, um Kurzarbeit zu vermeiden (z.B. Urlaub, Überstundenabbau, Homeoffice, etc.).

Der Bundestag hat am Freitag, 13. März 2020, einstimmig einen Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld (19/17893) angenommen. Mehr dazu hier: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2020/kw11-de-ausbildungsfoerderung-686436

Arbeitsrechtliche Fragen beanwortet Ihnen gerne

Tamara Engel
0228 2284 208
engel(at)bonn.ihk.de

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Was kann ich sonst noch tun? Kennen Sie den IHK-Notfallkoffer?

Auch unabhängig vom Corona-Virus ist es für Unternehmen immer empfehlenswert, für den Fall einer Erkrankung des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin einen „Notfallkoffer“  zu packen, der etwa mit Vollmachten, einem Vertretungsplan, Informationen zu Kunden- und Lieferantenstrukturen und einer Dokumentenmappe mit Bankverbindungen, Passwörtern versehen ist.

Weitere Informationen dazu gibt Ihnen

Regina Rosenstock
0228 2284 181
rosenstock(at)bonn.ihk.de

Daniel Kohring
0228 2284 131
kohring(at)bonn.ihk.de

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Gibt es Hilfen im Falle von Leistungsstörungen im Produktionsprozess? Wo finde ich einen Berater oder Informationen zum Thema Insolvenz?

Die Informationsseite des Bundeswirtschaftsministeriums zum Corona-Virus umfasst zahlreiche Hinweise (u. a. Finanzierungsbedarf sowie auch zum Kurzarbeitergeld) wie betroffene Unternehmen Unterstützung erhalten können. Seitens des Verbandes der Deutschen Bürgschaftsbanken (VDB) erhielten wir folgenden Hinweis: Sofern infolge der „Corona-Krise“ zur Überbrückung Kredite notwendig werden, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung grundsätzlich besichern. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Die jeweils zuständige Bürgschaftsbank finden Sie auf dieser Seite. Tagesaktuelle Informationen und weitere Hintergründe stellen wir Ihnen auch über die entsprechende Informationsseite des DIHK bereit.

Informationen zum Thema Krise und Insolvenz finden Sie hier (@2081). Darüber hinaus finden Sie hier (@3512) Suchportale für Rechtsanwälte, Steuerberater oder Unternehmensberater, die Sie in der Krise unterstützen können.

Weitere Informationen dazu gibt Ihnen

Regina Rosenstock
0228 2284 181
rosenstock(at)bonn.ihk.de

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Welche Hilfen gibt es für Unternehmen?

Informationen dazu finden Sie in unserem Merkblatt sowie der Grafik rechts im Downloadbereich.

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