"WOMEN IN TECH"

Der neue Programmzweig „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. Damit reagiert das Programm darauf, dass Frauen in einer maßgeblichen Zukunftsbranche der Digitalisierung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert sind. Zudem ist die Beschäftigungsstabilität von Frauen in der Branche geringer als die der Männer. Dies hängt häufig mit arbeitskulturellen Aspekten, stereotypen Vorstellungen gegenüber Frauen und damit verbundenen Barrieren für Frauen im Beruf zusammen.

Daher werden in diesem Programmzweig KMU beraten, wie sie mehr Chancengleichheit gewährleisten und ihr Personalmanagement ganzheitlich diversitätsorientiert aufstellen können. Das beinhaltet explizit auch ein LSBTI*-orientiertes HR-Management (LSBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans und inter). Ziel ist die Etablierung einer diversen Unternehmenskultur – im Rahmen eines gemeinsamen Prozesses mit der Belegschaft.

Zur Antragsstellung ist eine Erstberatung mit der Industrie- und Handelkskammer notwendig

Förderkriterien

Kleine und mittlere Unternehmen

  • mit weniger als 250 Beschäftigten
  • und weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz

 

Förderung

  • maximal 15 Beratungstage und neun Monate die maximal 1000 Euro pro Tag kosten. Die Förderung beträgt 80 Prozent.

 

Quelle: Women in Tech (unternehmens-wert-mensch.de)