Informationen zur Praxis

Unter "Informationen zur Praxis" informieren wir Sie über Gesetzesvorhaben, neue gesetzliche Regelungen und Veranstaltungen der IHK Bonn Rhein-Sieg aus dem Bereich Steuern.

 

Steuerzinsen von 6 % im Jahr sind verfassungswidrig

 

Finanzverwaltung beschließt weitere steuerliche Erleichterungen bei der Beseitigung der Hochwasserschäden

 

Verlängerung der Abgabefristen für Steuererklärungen des Jahres 2020

 

BFH urteilt zu Betriebsveranstaltungen - Kosten des Arbeitgebers sind auf anwesende Arbeitnehmer zu verteilen

 

Behandlung von unentgeltlichen und verbilligten Mahlzeiten an Arbeitnehmer ab 2021

 

Steuerliche Erfassung von Unternehmensgründern
Ab dem 01.01.2021 ist es auf Grund des Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG III) vom 22.11.2019 bei Unternehmensgründungen zwingend erforderlich, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch zu übermitteln. weiter...

 

BMF macht Muster für die Umsatzsteuererklärung 2021 und für die Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und Vorauszahlungsverfahren 2021 bekannt.

 

 

Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei Auslandsreisen
Pauschalen für 2021 in BMF-Schreiben veröffentlicht

Das BMF hat mit Schreiben vom 3.12.2020 die Pauschalen für Auslandsreisen bekannt gegeben. Die Änderungen sind im Fettdruck hervorgehoben. Die neuen Pauschalen gelten für alle Auswärtstätigkeiten im Ausland ab 1.1.2021.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Ergänzendes BMF -Schreiben zur temporären Umsatzsteuersenkung veröffentlicht
Das BMF äußert sich mit Schreiben vom 4.11.2020 zu verschiedenen Fragestellungen im Zusammenhang mit der auf den Zeitraum 1.7.-31.12.2020 befristeten Absenkung des allgemeinen und des ermäßigten Umsatzsteuersatzes.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Checkliste zur befristeten Umsatzsteuersenkung bis 31.12.2020

 

Anforderung an die Kassenführung ab 2020

 

Anhebung der Kleinunternehmergrenze
Kleinunternehmer können schon bisher gegenüber der Finanzverwaltung dafür optieren, dass Sie nicht umsatzsteuerpflichtig sind, wenn sie die Umsatzgrenze von bisher 17.500 €  im Jahr und im Folgejahr 50000 € nicht überschreiten. Die Wahrnehmung der Option hat zur Folge, dass der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf, keine Umsatzsteuererklärungen abgeben muss und folglich nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist.

Mit Inkrafttreten des Dritten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde die Umsatzgrenze in § 19 UStG ab dem 1.1.2020 von 17.500 € auf 22.000 € angehoben. Die Umsatzgrenze von 50.000 € hingegen blieb unverändert. Die ab 2020 geltende Gesetzesänderung wirkt sich auch auf den Umsatz in 2019 aus. Wer schon in 2019 von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machte, kann in 2019 bis zu 22000 € Umsatze erzielen, ohne aus der Kleinunternehmerregelung zu fallen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, wann der Umsatz erzielt wurde. Dies gilt jedoch nur, wenn die Umsatzgrenze von 50.000 € im Jahr 2020 voraussichtlich nicht überschritten wird.