Informationen zur Praxis

Unter "Informationen zur Praxis" informieren wir Sie über Gesetzesvorhaben, neue gesetzliche Regelungen und Veranstaltungen der IHK Bonn Rhein-Sieg aus dem Bereich Steuern.

 

Behandlung von unentgeltlichen und verbilligten Mahlzeiten an Arbeitnehmer ab 2021

 

Steuerliche Erfassung von Unternehmensgründern
Ab dem 01.01.2021 ist es auf Grund des Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG III) vom 22.11.2019 bei Unternehmensgründungen zwingend erforderlich, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch zu übermitteln. weiter...

 

BMF macht Muster für die Umsatzsteuererklärung 2021 und für die Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und Vorauszahlungsverfahren 2021 bekannt.

 

Fristverlängerung für Abgabe der Steuererklärungen 2019

Am 17.12.2020 beschlossen SPD- und Unionsfraktion im Bundestag, dass die Frist für die Abgabe der Steuererklärungen 2019 von steuerberatenden Steuerpflichtigen bis zum 31.08.2021 verschoben werden soll. Damit würden Steuerberater, die gerade jetzt in der Krise viele zusätzliche Aufgaben im Rahmen der Beantragung von Hilfen wahrgenommen haben, mehr Zeit bekommen, ohne dass Verspätungszuschläge drohen. Ein entsprechender Gesetzentwurf zur Änderung von § 149 AO soll in der ersten Sitzungswoche 2021 aus dem Bundestag eingebracht werden. BMF und die obersten Finanzbehörden der Länder haben per BMF-Schreiben vom 21. Dezember 2020 bereits einer Verlängerung der Frist bis zum 31. März 2021 zugestimmt.

Quelle: DIHK, Berlin

 

Übermittlung von Umsatzsteuervoranmeldungen
Aussetzung der Pflicht zur monatlichen Übermittlung in Neugründungsfällen

Mit Schreiben vom 16.12.2020 hat das Bundesfinanzministerium die Verpflichtung zur monatlichen Übermittlung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen in Neugründungsfällen für die Besteuerungszeiträume 2021 bis 2026 ausgesetzt. Betroffen sind Besteuerungs- und Voranmeldungszeiträume, die nach dem 31. Dezember 2020 und vor dem 1. Januar 2027 enden.

 

BMF-Schreiben zum Thema Reisekosten neu veröffentlicht
Das BMF hat mit Schreiben vom 25. November 2020 das Schreiben vom 24.10.2014 zum Thema steuerliches Reisekostenrecht überarbeitet und neu veröffentlicht. Insbesondere wurden die Beispiele an die neuen Verpflegungspauschalen 2020 angepasst. Zudem wurde die aktuelle Rechtsprechung u. a. zu den Themen ersten Tätigkeitsstätte und Mahlzeitengestellung eingearbeitet. Das Schreiben stellt die Änderungen zum ursprünglichen Schreiben im Fettdruck dar.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei Auslandsreisen
Pauschalen für 2021 in BMF-Schreiben veröffentlicht

Das BMF hat mit Schreiben vom 3.12.2020 die Pauschalen für Auslandsreisen bekannt gegeben. Die Änderungen sind im Fettdruck hervorgehoben. Die neuen Pauschalen gelten für alle Auswärtstätigkeiten im Ausland ab 1.1.2021.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Ergänzendes BMF -Schreiben zur temporären Umsatzsteuersenkung veröffentlicht
Das BMF äußert sich mit Schreiben vom 4.11.2020 zu verschiedenen Fragestellungen im Zusammenhang mit der auf den Zeitraum 1.7.-31.12.2020 befristeten Absenkung des allgemeinen und des ermäßigten Umsatzsteuersatzes.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Checkliste zur befristeten Umsatzsteuersenkung bis 31.12.2020

 

BMF aktualisiert Schreiben zur MwSt-Senkung

 

Umsatzsteuerliche Behandlung des Pfandgeldes bei Änderung des Steuersatzes
Nach BMF-Schreiben vom 02.07.2020 kann das Pfandgeld im Zeitraum nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 mit 16 Prozent Umsatzsteuer abgerechnet werden, wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer mit dem Steuersatz von 16 Prozent korrigiert und diese Abrechnungsmethode auch für Pfandgelder ab dem 1. Januar 2021, dann mit dem Steuersatz von 19 Prozent, angewendet wird.

 

BMF-Schreiben zu steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene
Aufstockung Kurzarbeitergeld und weitere Hilfen

Mit Schreiben vom 25. Mai 2020 hat das BMF weitere steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene veröffentlicht. Es geht dabei unter anderem um Regelungen zur Aufstockung von Kurzarbeitergeld.
Quelle: DIHK, Berlin

 

Anforderung an die Kassenführung ab 2020

Anhebung der Kleinunternehmergrenze
Kleinunternehmer können schon bisher gegenüber der Finanzverwaltung dafür optieren, dass Sie nicht umsatzsteuerpflichtig sind, wenn sie die Umsatzgrenze von bisher 17.500 €  im Jahr und im Folgejahr 50000 € nicht überschreiten. Die Wahrnehmung der Option hat zur Folge, dass der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf, keine Umsatzsteuererklärungen abgeben muss und folglich nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist.

Mit Inkrafttreten des Dritten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde die Umsatzgrenze in § 19 UStG ab dem 1.1.2020 von 17.500 € auf 22.000 € angehoben. Die Umsatzgrenze von 50.000 € hingegen blieb unverändert. Die ab 2020 geltende Gesetzesänderung wirkt sich auch auf den Umsatz in 2019 aus. Wer schon in 2019 von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machte, kann in 2019 bis zu 22000 € Umsatze erzielen, ohne aus der Kleinunternehmerregelung zu fallen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, wann der Umsatz erzielt wurde. Dies gilt jedoch nur, wenn die Umsatzgrenze von 50.000 € im Jahr 2020 voraussichtlich nicht überschritten wird.