Informationen zur Praxis

Unter "Informationen zur Praxis" informieren wir Sie über Gesetzesvorhaben, neue gesetzliche Regelungen und Veranstaltungen der IHK Bonn Rhein-Sieg aus dem Bereich Steuern.

 

Checkliste zur befristeten Umsatzsteuersenkung bis 31.12.2020

 

BMF aktualisiert Schreiben zur MwSt-Senkung

 

Umsatzsteuerliche Behandlung des Pfandgeldes bei Änderung des Steuersatzes
Nach BMF-Schreiben vom 02.07.2020 kann das Pfandgeld im Zeitraum nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 mit 16 Prozent Umsatzsteuer abgerechnet werden, wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer mit dem Steuersatz von 16 Prozent korrigiert und diese Abrechnungsmethode auch für Pfandgelder ab dem 1. Januar 2021, dann mit dem Steuersatz von 19 Prozent, angewendet wird.

Unbürokratische Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung bei Preisangaben durch pauschale Rabatte
BMF-Schreiben vom 10.06.2020

Minijob-Regelungen flexibilisiert

BMF-Schreiben zu steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene
Aufstockung Kurzarbeitergeld und weitere Hilfen

Mit Schreiben vom 25. Mai 2020 hat das BMF weitere steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene veröffentlicht. Es geht dabei unter anderem um Regelungen zur Aufstockung von Kurzarbeitergeld.
Quelle: DIHK, Berlin

BMF-Schreiben zum vorläufigen Verlustrücktrag

Verlängerung der Anmeldefrist bei Lohnsteuer
BMF-Schreiben vom 23.04.2020

Steuerfreier Zuschuss an Arbeitnehmer in Höhe von 1500 €
Bundesfinanzministerium (BMF) erlässt Rundschreiben am 09.04.2020

Umsatzsteuer: Neue USt-IdNr. niederländischer Einzelunternehmer ab 1. Januar 2020
Mit Schreiben vom 22. November 2019 weist das BMF darauf hin, dass in den Niederlanden registrierten Einzelunternehmern zum 1. Januar 2020 neue USt-IdNr. erteilt werden. Diese sind ab dem 1. Januar 2020 ausschließlich gültig und daher zu verwenden. Das Schreiben enthält zudem Einzelheiten zum Aufbau der neuen USt-IdNrn sowie den Folgen für das Bestätigungsverfahren und die Zusammenfassender Meldung.
Quelle: DIHK, Berlin

Anforderung an die Kassenführung ab 2020

Anhebung der Kleinunternehmergrenze
Kleinunternehmer können schon bisher gegenüber der Finanzverwaltung dafür optieren, dass Sie nicht umsatzsteuerpflichtig sind, wenn sie die Umsatzgrenze von bisher 17.500 €  im Jahr und im Folgejahr 50000 € nicht überschreiten. Die Wahrnehmung der Option hat zur Folge, dass der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf, keine Umsatzsteuererklärungen abgeben muss und folglich nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist.

Mit Inkrafttreten des Dritten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde die Umsatzgrenze in § 19 UStG ab dem 1.1.2020 von 17.500 € auf 22.000 € angehoben. Die Umsatzgrenze von 50.000 € hingegen blieb unverändert. Die ab 2020 geltende Gesetzesänderung wirkt sich auch auf den Umsatz in 2019 aus. Wer schon in 2019 von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machte, kann in 2019 bis zu 22000 € Umsatze erzielen, ohne aus der Kleinunternehmerregelung zu fallen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, wann der Umsatz erzielt wurde. Dies gilt jedoch nur, wenn die Umsatzgrenze von 50.000 € im Jahr 2020 voraussichtlich nicht überschritten wird.