Informationen zur Praxis

Unter "Informationen zur Praxis" informieren wir Sie über Gesetzesvorhaben, neue gesetzliche Regelungen und Veranstaltungen der IHK Bonn Rhein-Sieg aus dem Bereich Steuern.

 

FAQs „Energiepreispauschale (EPP)“

Bundestag beschließt Steuerentlastungsgesetz 2022

Referentenentwurf zur Vollverzinsung

Nutzungsdauer von Computerhard- und Software

Wie werden Steuernachforderungen verzinst?

BMF überarbeitet Schreiben zu Entfernungspauschalen

Option zur Körperschaftsteuer (§ 1a KStG)
BMF veröffentlicht Anwendungsschreiben 
 

Reform Grundsteuer B in Nordrhein-Westfalen
Das Bundesmodell – was erwartet die Unternehmen!

Im Mai 2021 hat sich Nordrhein-Westfalen dazu entschlossen, kein eigenes Model für die Erhebung der Grundsteuer ab 2021 einzuführen, sondern das Bundesmodell anzuwenden.
Bereits im Jahr 2022 werden dafür die Daten erhoben. Grundlage für die Ergebung ist ein reduziertes Sachwertverfahren. In elektronischer Form sind die daten mit den ergänzenden Nachweisen einzureichen. Die Vorlagen sind derzeit im Abstimmungsverfahren.
Mit der Wahl des Bundesmodels kommt auf die Unternehmen zusätzlicher bürokratischer Aufwand zu, da die notwendigen Daten im Wesentlichen von den Unternehmen zu ermitteln sind.
Ein Merkblatt der IHK Bonn/Rhein-Sieg informiert über Einzelheiten.

 

BMF macht Muster für die Umsatzsteuererklärung 2022 und für die Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und Vorauszahlungsverfahren 2022 bekannt.

 

Steuerzinsen von 6 % im Jahr sind verfassungswidrig

 

Finanzverwaltung beschließt weitere steuerliche Erleichterungen bei der Beseitigung der Hochwasserschäden

 

BFH urteilt zu Betriebsveranstaltungen - Kosten des Arbeitgebers sind auf anwesende Arbeitnehmer zu verteilen

 

Steuerliche Erfassung von Unternehmensgründern
Ab dem 01.01.2021 ist es auf Grund des Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG III) vom 22.11.2019 bei Unternehmensgründungen zwingend erforderlich, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch zu übermitteln. weiter...

 

Anhebung der Kleinunternehmergrenze
Kleinunternehmer können schon bisher gegenüber der Finanzverwaltung dafür optieren, dass Sie nicht umsatzsteuerpflichtig sind, wenn sie die Umsatzgrenze von bisher 17.500 €  im Jahr und im Folgejahr 50000 € nicht überschreiten. Die Wahrnehmung der Option hat zur Folge, dass der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen darf, keine Umsatzsteuererklärungen abgeben muss und folglich nicht zum Abzug der Vorsteuer berechtigt ist.

Mit Inkrafttreten des Dritten Bürokratieentlastungsgesetzes wurde die Umsatzgrenze in § 19 UStG ab dem 1.1.2020 von 17.500 € auf 22.000 € angehoben. Die Umsatzgrenze von 50.000 € hingegen blieb unverändert. Die ab 2020 geltende Gesetzesänderung wirkt sich auch auf den Umsatz in 2019 aus. Wer schon in 2019 von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machte, kann in 2019 bis zu 22000 € Umsatze erzielen, ohne aus der Kleinunternehmerregelung zu fallen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, wann der Umsatz erzielt wurde. Dies gilt jedoch nur, wenn die Umsatzgrenze von 50.000 € im Jahr 2020 voraussichtlich nicht überschritten wird.