IHK befragt Mitgliedsunternehmen zur Zukunft von Bonner Oper und Schauspiel

Positionspapier bildet Grundlage für Interessenvertretung

Die IHK Bonn/Rhein-Sieg möchte die Sichtweise der regionalen Wirtschaft in den Meinungsbildungsprozess zur Zukunft von Bonner Oper und Schauspiel einbringen. Eine Beteiligung ist für IHK-Mitglieder bis zum 24. Juli 2026 möglich.

Die Stadt Bonn steht vor einer weitreichenden Entscheidung über die Zukunft von Oper und Schauspiel. Die diskutierten Varianten reichen von einer Sanierung der bestehenden Gebäude bis hin zu einem Neubau an einem anderen Standort. Die geplanten Investitionskosten bewegen sich je nach Variante zwischen 400 und 700 Millionen Euro und sind notwendig, um das aktuelle Angebot vollständig zu erhalten und auch weiterzuentwickeln.

Aufgrund der Tragweite dieser Entscheidungen möchte die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg die Sichtweise der regionalen Wirtschaft in den Meinungsbildungsprozess einbringen. Das Ziel dieser Befragung ist es, zunächst die Bedeutung von Oper, Schauspiel und Kultur für den Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg sowie die Bewertung möglicher Zukunftsszenarien zu erfassen.

Die Bearbeitung dauert ca. 10 Minuten. Sie können Ihre Sichtweise bis zum 24.07.2026 einzubringen. Zum digitalen Beteiligungsverfahren gelangen Sie hier

Die digitale Meinungsbildung ist der erste Schritt zur Beteiligung der IHK-Mitgliedsunternehmen. Die in diesem Konsultationsverfahren gesammelten Meinungen werden gebündelt und in die IHK-Gremien eingebracht, ehe das Positionspapier beschlossen und die Grundlage für die Interessenvertretung der IHK in der Frage der Zukunft der Bonner Theaterlandschaft bilden.