Nach den jüngsten Luftschlägen der USA und Israels gegen iranische Ziele und den anschließenden iranischen Raketen- und Drohnenangriffen kommt es in der gesamten Golfregion zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen. Betroffen sind u. a. die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien und Oman. Zahlreiche internationale Flughäfen (u. a. Dubai, Abu Dhabi, Doha, Kuwait, Bahrain, UAE) sind aktuell geschlossen, der Flugverkehr ist stark eingeschränkt. Zudem meiden viele Schiffe die Straße von Hormus, wodurch es zu Verzögerungen, höheren Versicherungskosten und Belastungen der globalen Energie- und Warenströme kommen könnte. Deutsche Reisende – darunter auch Geschäftsreisende – sind teilweise gestrandet; das Auswärtige Amt empfiehlt eine Registrierung in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND.
Hinweise für Unternehmen
Unternehmen aus der Region müssen mit Lieferkettenstörungen rechnen, insbesondere durch Verzögerungen bei Rohstoffen und Zwischenprodukten sowie mögliche Umleitungen über längere Seewege. Zusätzlich steigen die Sicherheitsrisiken für entsandtes Personal; Evakuierungs- und Notfallpläne sollten aktualisiert werden. Einige Grenzübergänge bleiben offen (z. B. Abu Samra in Katar, King Fahd Causeway in Bahrain), während der Flugverkehr trotz teilweiser Öffnung einzelner Flughäfen unzuverlässig bleibt.


