Vor zweieinhalb Jahren hatte die Kreissparkasse Köln mit zwei jungen Menschen den neuen Ausbildungsweg zu medialen Bankkaufleuten gestartet. Die beiden „Pioniere“ Finn Packmohr aus Bergheim und Alexander Karl Schmitz aus Mechernich haben nun im Januar ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
„Die Einführung dieses Modells hat sich bewährt, so dass wir es auch zukünftig als Ergänzung zur klassischen Ausbildung in unseren Filialen anbieten werden“, sagte Sebastian Voolsta, Bereichsdirektor Personalentwicklung bei der Kreissparkasse Köln, die insgesamt jedes Jahr über 100 Auszubildende neu einstellt.
Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvierten die beiden in Frechen-Königsdorf und in Siegburg, den beiden Standorten der Medialen Beratung der Kreissparkasse Köln. Diese Einheit betreut hauptsächlich Kundinnen und Kunden, die nicht (mehr) im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse wohnen. Die Beratung findet dabei auf medialen Kanälen statt, etwa per Videocall oder Telefonat.
Die erlernten Inhalte sind dieselben wie bei einer klassischen Bankausbildung: Für das Service- und Kassengeschäft geht es zwischendurch für zwei Wochen auf eine Filiale, die Beratung findet komplett medial statt. Als einen Vorzug der Medialen Beratung führen die beiden Absolventen an, dass sich auf diesem Weg bestimmte Kundenwünsche komfortabel erfüllen lassen, zum Beispiel ein Gespräch zu untypischen Uhrzeiten.
Rückblickend empfinden es beide als gute Entscheidung, diesen Weg eingeschlagen zu haben. „Ich habe eine moderne Ausbildung erlebt, die den eigenen Horizont erweitert“, so Schmitz, der nun zunächst ein Vollzeitstudium anschließt. Finn Packmohr hat ebenfalls bereits ein Studium begonnen, das er berufsbegleitend mit einer Karrierechance innerhalb der Kreissparkasse Köln verbindet.
