Das modernisierte EU Mexiko Handelsabkommen kommt in geopolitisch und wirtschaftlich angespannten Zeiten zur richtigen Zeit und stärkt Mexikos Rolle als wichtigsten Handelspartner Deutschlands in Lateinamerika weiter. Es geht deutlich über die bisherige, vor allem auf den Warenhandel ausgerichtete Vereinbarung von 2000 hinaus und umfasst künftig auch zentrale Bereiche wie Dienstleistungen, E Commerce, öffentliche Aufträge sowie einen verbesserten Zugang zu kritischen Rohstoffen.
Für exportorientierte deutsche Unternehmen eröffnet das Abkommen neue Marktchancen und erhöht die Planungssicherheit. Zugleich setzt es ein starkes Signal für offenen Handel und internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Gleichzeitig sorgen die Entwicklungen rund um das USMCA-Abkommen für Unsicherheit: Änderungen oder ein mögliches Auslaufen könnten insbesondere Unternehmen mit eng verzahnten nordamerikanischen Lieferketten belasten und den Marktzugang erschweren.
Detaillierte Einblicke in die Auswirkungen des Abkommens sowie in die wirtschaftlichen Perspektiven der USMCA-Region werden in der Veranstaltung „USA, Kanada und Mexiko im Turniermodus: Wirtschaftstrends und Marktpotenziale für KMU“ am 11. Juni 2026 in der IHK Bonn/Rhein Sieg gegeben.

