EMIKO Gruppe

Hochwassergebiete: Gemeinsame Schimmelbekämpfung mit Hilfsorganisation ADRA

14.09.2021

Ernst Hammes (ADRA Deutschland), Moritz Mühlen (EMIKO), Mark Beenen (EMIKO), Christina Kuhlen (ADRA Deutschland) und Anton Kares (ADRA Deutschland) (v.l.n.r.)

Die Zusammenarbeit zwischen der weltweit tätigen Hilfsorganisation ADRA (Adventist Development and Relief Agency) und EMIKO hat bereits beim Jahrhunderthochwasser 2002 unkompliziert und erfolgreich funktioniert. Und so bemühten sich die Verantwortlichen in Meckenheim um die Wiederbelebung einer solchen, um die Schäden in den Katastrophengebieten zu begrenzen.

Die Freude war groß, als die ADRA 40.000 l EM zur Bekämpfung der Hochwasserfolgen in Meckenheim bestellte. EMIKO liefert diese Menge kostenneutral, um die Aktivitäten weiter zu unterstützen. „Nachdem wir in den ersten Tagen nach der Flut bereits rund 15.000 l gespendet haben, ist dies für uns eine gute Möglichkeit die Maßnahmen in den Krisengebieten weiter zu unterstützen“, erläutert Moritz Mühlen, Geschäftsführer der EMIKO, diesen Schritt.
Insgesamt will die ADRA mehrere zehntausend l EM zur Bekämpfung der Hochwasserfolgen bereitstellen. Diese sollen Schritt für Schritt und nach Bedarf in den von der Flut betroffenen Hochwassergebieten zum Einsatz kommen. Das genaue Volumen hängt von der Nachfrage vor Ort ab.

Kaum erreichte der Auftrag die Meckenheimer Biotechnologiefirma, begann man dort mit der Produktion. Aktuell wird EM bereits durch freiwillige Helfer der ADRA direkt vom Werk in Kleingebinde abgefüllt und in die betroffenen Regionen gebracht werden. Dafür stellte die Wandel Packaging knapp 2.000 10 l Kanister zur Verfügung. Logistik und Verteilung vor Ort werden von der ADRA übernommen. Die Koordination erfolgt von Meckenheim aus, EMIKO unterstützt das Team der ADRA hierbei tatkräftig. Verteilt werden auch, wie beim ersten Mal Drucksprüher, die die OBI Baumärkte zur Verfügung gestellt haben.

ADRA hat mit einer solchen Maßnahme bereits beim Hochwasser 2002 und 2013 in weiten Teilen Deutschlands sehr gute Erfahrungen gemacht. Schimmelbildung konnte flächendeckend reduziert und verhindert werden. Einige Gebäudeteile konnten durch die Behandlung mit EMIKO von Ölrückständen befreit werden. Das galt auch für vom Hochwasser betroffene Gärten und landwirtschaftliche Flächen. Hier musste der Boden nicht ausgebaggert werden, EM wandelte die vorhandenen Ölbestandteile um.

EM wird im Mischungsverhältnis 1 l EM auf 10 L Wasser mit Drucksprühern aufgebracht, um seine Wirkung zu entfalten, so die Anwendungsempfehlung. EM sorgt als biologisches Reinigungsmittel dafür, dass Gerüche beseitigt werden und einer Schimmelbildung vorgebeugt wird. „Uns war es wichtig, weiter zu helfen und so haben wir uns sehr um die Zusammenarbeit mit der ADRA bemüht, die jetzt in die Tat umgesetzt wird“, schließt Geschäftsführer Moritz Mühlen.

Zurück